Endlich auf Vinyl bei uns zuhause
Ich gebe zu, dass ich voreingenommen bin. Das Hören ging nicht ohne einige Tränen, es war eine Zeitreise. In 2003 fuhr ich für eine deutsche Band mit meinem PKW nach Flensburg in einen Club. Dort spielten am selben Abend die Davidse, wie ich sie immer nur nenne. Der Auftritt war unglaublich lebendig und nach dem Konzert ging ich zum Merch um mir eine cd zu kaufen, auf der Made of Words enthalten ist. David und ich schauten uns an und er fragte nur Really, Made of words? Mein absolut favorite , sagte ich und er grinste fett. Nach dem der Club leer war saßen wir auf der leeren, verkleisterten publikumsfläche und quatschten bis es draußen hell wurde. (Fragt mich nicht, wie ich die Band wieder nach Berlin chauffiert habe. Alle sind gut angekommen) Aus dem Abend wurde eine jahrelange Freundschaft und ich half den Davidsen mehrfach bei Konzerten in Deutschland. Folks, hört euch die Scheibe an. Ich liebe die Musik bis heute, obwohl sich unsere Freundschaft mit Davids Zeit in den USA auflöste, wir hatten beide zu viele Baustellen. das Album ist das erste, roheste und direkteste der Band. David and the citizens sind in jedem Fall immer eine akustische Reise wert